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Liebe Mileser,
ich habe hier einen langen Text, den ich fast nicht lesen kann. Ich freue mich über jede kleine Lücke, die geschlossen werden kann.
Hier mein zaghafter Versuch (bestimmt mit vielen Fehlern):
Johann Lischke
Bisheriger Amtsschultze u. SteuerEinnehmer allhier ?
b? von ? , hat, wie man hernach erfahren ? über
grosse Schwachheit geklaget, ak daß er sich offt nicht betuen (?) könne,
war eh? zur melancholie geneiget, konnte vor Schwachheit auch
nicht langer ? ?es dem b? ? , daß er auch am ?
Pf? for?gen nicht in öffentl(ichen) ? dienst kommen möge, ?
aber zur Haust? ?. gebracht auch gegen abend 3.P ? lei
der mit den Seinigen ge? u. ? abend ? gen laut gel?en,
legte sich zu Bette, wacht zur Mitternacht auff wec?er
über o??omer al?i ? ? geklaget, und gehet auff
den Seilh?u, allwo er sich vor Pro ? ? gewürgetals ob er
vomir wollte, da ihm die dünnste Wollend? zu Kopff ?,
? wo? , daß er war steif ? beruigen können ver?fft an?
? Wöllerei Garn, pflegte ? Strick um den Hals, ? ? ?
Schlaffkammer an einen pflad? Nagel der recht 20 (Pfund?) halte
m? , u. erhenkt sich, wird von seiner Schwieger Frau d(en) ? Mai war
d? a? P?ug ? alßo ge??ch: V??er Herrn,
?fft ab, ? daß er d(en) 2ten Meii nachts in der Stille auff
dem Gottesacker beerdiget wurde, u. ? ? ? nichts
? ge?achtet wor?.
Anmerkung des Pastors:
Dieser Mann war ein fleissiger Kirchengän
ger, war nicht auff den ? srecht?
es möchte hier aber des Gemüths
Kummer er process ? ? ?
? Ver? habe, hinterließ uxo
rem gravidam u. 5 lebendige Kinder.
Am 4.8. 1735 kam sein jüngster Sohn zur Welt.
Eberesche