Taufeintrag Nr 42 nicht lesbar

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Ich benötige mal wieder Hilfe. Im Taufeintrag Nr. 42 kann ich leider nur den Taufnamen Jochim lesen.

Kann mir bitte jemand helfen?


Vielen Dank

Nino
 
Jochim, Hanns Bostede (?) von Oldengörs (Altengörs) Sohn. T(estes) Jochim R?d..?
von Kl. Rönnau, Jürgen Nindorp (oder Niedorp?) von Schlamerstorp (Schlamersdorf), und
Elsche H..?manns von Dreggers. Domin. Judica
 
Vielen Dank
Immerhin kenne ich nun den Vater. Der Nachname des Sohnes in seinem Hochzeitseintrag und in den folgenden Generationen ist Bostedt. Aber hier lese ich auch Bostede.

Nochmals vielen lieben Dank
 
Vielen Dank
Immerhin kenne ich nun den Vater. Der Nachname des Sohnes in seinem Hochzeitseintrag und in den folgenden Generationen ist Bostedt. Aber hier lese ich auch Bostede.

Nochmals vielen lieben Dank

Feststehende / unveränderliche Familiennamen gibt es in Deutschland erst seit Einführung des Personenstandsgesetzes bzw. der Standesämter (flächendeckend 1876).
Vorher gab es das nicht!

Auf diese Sachlage wurde hier im Forum bereits verschiedentlich mit entsprechenden Quellenangaben hingewiesen.
 
ja, es ist schon erstaunlich und interessant wie unterschiedlich die Namen geschrieben wurden. Manchmal führt das dann auch dazu, dass man unsicher wird.

Frage: Bei einem Paar heißt die Frau mal Elsabe und mal Elsche. War es damals üblich beide Namen zu verwenden?
 
Elsabe, Elsbe, Elsche etc. sind unisono alles nur niederdeutsche Varianten des weiblichen Vornamens

Elisabeth

Mit anderen Worten: es ist immer derselbe Vorname bzw. in Ihrem Fall, wenn ich Sie richtig verstanden habe, auch immer dieselbe Person.
 
Nino,

ich habe schon sooooo oft die Namen (Vor- als auch Nachname) in allen Varianten bei meinen Suchvorgängen gefunden.

- Die Namen variieren, wie sie anscheinend gehört wurden (Telsche, Tilsche, ....)(Dorothea, Dorathea, ...)(Elsabe, Eslabea, ...)(Jochim, Joachim, ...)
- Die Schreibweise variiert (Klaus, Claus, ...)
- Die Reihenfolge variiert (Peter Johann - Johann Peter
- Oder es werden nur die Kurzformen geschrieben (Trin, Trienke, Malen, ...)

Also ist es immer entscheidend, dass man Durchgängigkeit erzielt. Damit meine ich
- Geburtseintrag des Gesuchten - Mutter und Vater werden genannt
- Heiratseintrag des Gesuchten - Mutter und Vater stimmen mit dem Geburtseintrag überein (unter Berücksichtigung möglicher Variationen)
- Taufeintrag von Kindern des Gesuchten: beide Eheleute stimmen
- Sterbeeintrag - Alter stimmt mit Gebursteintrag, Eheleute stimmen, Kinder stimmen

Oder kurz: eine einzelner Eintrag ist schön, aber man muss weitere Belege finden.

Und nun konkret: Elsche habe ich noch nie gelesen. Würde eher annehmen, dass Elsabe dort stand - aber lieber ein konkreter Link und die Community hier kann mal schauen ...

Dieter
 
Ja, es ist nicht einfach und man muss wirklich aufpassen.
Leider stehen oft wenige Details zur Verfügung, gerade wenn es am Anfang der Aufzeichnungen ist. Bei der Taufe wird nur der Vater genannt, beim Tod nur der Name und kein Alter usw. Ab 1800 wird es dann besser und leichter.
Zum Glück gibt es jetzt Archion und ich musste schon einige Daten korrigieren, weil sie schlicht falsch waren. Ich lade die Dokumente auch immer auf Ancestry hoch, damit andere davon profitieren können.
Es ist auch nicht leicht herauszufinden, in welchem Kirchspiel der Ort angesiedelt ist.
Habe auch gelernt, dass man den ganzen Text lesen muss, da stehen doch noch weitere Details. Deshalb habe ich auch um Hilfe bei diesem Text gebeten: https://www.archion.de/p/02d66a490d/

Nino
 
ACHTUNG an alle Hilfswilligen.
Bitte hier nicht antworten.
Nino hat zu demselben Link ein neues Thema mit formulierter Fragestellung eröffnet:

Hinweis an Nino:
Gut gemacht, dass Sie ein neues Thema zur neuen Frage aufgemacht haben.
Dann aber bitte beim nächsten mal im abgeschlossenen Vorgang deutlicher querverweisen und NICHT den Link dort auch noch mal posten, -das verwirrt und führt u.U. zu Doppelarbeit.
Vielen Dank im Voraus

Gruß, Michael
 
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